Konfigurationsmodus bei Homematic-Sendern aktivieren

Das Homematic-System (http://www NULL.homematic NULL.com/) von ELV (http://www NULL.elv NULL.de/)/eQ-3 (http://www NULL.eq-3 NULL.com/) ist eines der gängigsten Systeme, wenn es um Hausautomationssysteme in Privathaushalten geht: Durch die bidirektionale Kommunikation zwischen Sensoren und Aktoren (klassisch: Sendern und Empfängern) können Aktoren Ihren Status an den Sensor zurückmelden, Kommunikationsfehler können damit zuverlässig festgestellt werden.

Einige Sensoren sind jedoch batteriebetrieben und daher nicht dauerhaft auf Empfang. Nervig wird’s dann bei jeder Änderung der Konfiguration, z.B. wenn ein neuer Aktor angelernt werden soll: Der Wandtaster muss geöffnet und die Funk-Tasterschnittstelle aus der Wand ausgebaut werden, nur damit man einmal auf den innen liegenden Konfigurationstaster drücken (http://www NULL.homematic-inside NULL.de/tecbase/homematic/generell/item/konfigurationsdaten-uebertragen) kann – durchdacht wirkt das nicht gerade. Auch ELV/eQ-3 scheint hier die späte Einsicht erreicht zu haben: Bei neueren Komponenten kann man sich mit einem Dummy-Programm auf der Zentrale (http://homematic-forum NULL.de/forum/viewtopic NULL.php?f=27&t=2991)den Druck auf den Anlern-Taster sparen. Bei den älteren Komponenten funktioniert dieser Trick aber leider noch nicht.

Mit ein wenig Bastelarbeit kann man sich das Leben aber auch hier erleichtern: Warum nicht einfach einen kleinen Magnetschalter (auch: Reed-Schalter oder Reed-Kontakt (http://de NULL.wikipedia NULL.org/wiki/Reedschalter)) in den Sensor einbauen und bei anstehenden Konfigurationsänderungen nur einmal mit einem Magneten über den (eingebauten) Sensor streichen?

Ausprobiert habe ich das ganze anhand eines Sensors vom Typ “HomeMatic HM-PBI-4-FM Funk-Tasterschnittstelle 4fach, Unterputzmontage”. Der Taster zur Aktivierung des Konfigurationsmodus befindet sich am Platinenrand, die beiden zum Platinenrand zeigenden Anschlussbeine können dabei als Lötpunkte zur Verbindung zum Reed-Kontakt dienen.

Der Reed-Kontakt selbst wird mit zwei Anschlussdrähten (z.B. aus einem geschlachteten Cat-5-Patchkabel) versehen (die Lötstellen dürfen auch professioneller als in meinem Beispiel aussehen ;-)) und mit ein wenig Schrumpfschlauch geschützt.

(http://www NULL.jens-bretschneider NULL.de/wp-content/uploads/2012/04/Reed-Kontakt NULL.jpg)

Die Anschlussdrähte werden dann mit den Kontakten des Tasters verbunden – fertig!

(http://www NULL.jens-bretschneider NULL.de/wp-content/uploads/2012/04/UP-Sender-mit-Reed-Kontakt NULL.jpg)

Den Reed-Kontakt bringt man dann, je nach Sensortyp, in dessen Gehäuse oder unter dem Rahmen oder der Tastwippe des Schalterprogramms unter. Bei mir kommt Jung AS500 (http://www NULL.jung NULL.de/de/produkte/schalterprogramme/as-500/t/22_926 NULL.html) zum Einsatz, die Rahmen sind sehr geräumig gestaltet und bieten ausreichend Platz, um den Reed-Kontakt dahinter zu verstecken.

Ganz wichtig: Reed-Kontakte sind sehr empfindlich! Die Anschlussdrähte sollten beim Löten und “Einschrumpfen” nicht zu heiß werden, und der Glaskörper bricht auch sehr schnell, sobald die Anschlussdrähte mechanisch belastet werden.

 

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