Homematic-Dimmer für LEDs modifizieren

Das zur Heimautomatisierung häufig genutzte Homematic-System von eQ-3 bietet auch 230V-Phasenabschnitt-Dimmer, um mit gedämmter Beleuchtung eine gemütlichere Atmosphäre zu schaffen.

Während früher Glühlampen und Halogenbeleuchtung den Markt bestimmten, kommen heute – nicht zuletzt nach dem Verbot diverser Glühlampen – überwiegend LEDs zum Einsatz. Oftmals wird die eigentliche Lampe übernommen und lediglich die Leuchtmittel werden durch LEDs ersetzt.

Wer dabei einen Dimmer nutzt, kann auf dimmbare LEDs zurückgreifen. Diese sind zwar etwas teurer, können aber – ähnlich klassischer Glühlampen – mit einem Phasenabschnittsdimmer gedimmt werden. Wer mag, kann mit speziellen LEDs, z.B. Philips WarmGlow, sogar die von Glühlampen bekannte Änderung der Farbtemperatur bei reduzierter Helligkeit nachbilden:

Leider wird aber so manch vorhandener Dimmer zum Spielverderber. Statt gemütlicher Beleuchtung gibt’s nach der Umrüstung auf LEDs Frust, weil die LEDs selbst im gedimmten Zustand noch recht hell leuchten und sich gar nicht mehr abschalten lassen. So auch beim Homematic-Dimmaktor HM-LC-DIM1T-FM (http://www NULL.eq-3 NULL.de/produkte/homematic/licht/hm-lc-dim1t-fm NULL.html): Kaum eine LED kommt damit zurecht. ELV begegnet dem nicht etwa mit einem optimierten Dimmerdesign (lediglich das Modell HM-LC-Dim1TBU-FM (http://www NULL.eq-3 NULL.de/produkte/homematic/licht/homematic-funk-dimmaktor-1-fach-fuer-markenschalter-unterputzmon NULL.html#bestell_info) für Markenschalter wurde offenbar von Beginn an LED-kompatibel entwickelt), sondern mit einer Kompatibilitätsliste für die selbst vertriebenen LED-Leuchtmittel, auch das FHEM-Wiki hat hier ein paar Hinweise (https://wiki NULL.fhem NULL.de/wiki/HM-LC-DIM1T-FM_1-Kanal-Dimmer_UP) anzubieten.

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FHEM ruft FRITZ!Box

In Sachen Heimautomatisierung setze ich bekanntlich auf Homematic (http://www NULL.homematic NULL.com/), allerdings habe ich die betagte CCU bereits vor einigen Monaten durch einen Raspberry Pi (http://www NULL.raspberrypi NULL.org/) mit FHEM (http://fhem NULL.de/fhem_DE NULL.html) ersetzt. Der Einarbeitungsaufwand ist recht hoch, aber es lohnt sich: Über FHEM-eigene Funktionen, viele Erweiterungsmodule oder PERL-Scripte ist fast jede Idee realisierbar.

Meine neueste Anforderung: Wenn jemand an der Tür klingelt, sollen alle Telefone in meiner Wohnung läuten und, soweit möglich, den Text “Türklingel” auf dem Display zeigen. Nach wenigen Sekunden soll der Spuk dann von selbst wieder ein Ende haben.

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Android-Tablet als Homematic-Display

Trotz diverser Schwächen gehört Homematic (http://www NULL.homematic NULL.com/) aktuell zu den professionelleren Systemen zur Heimautomatisierung. Was aber im Portfolio des Herstellers eq-3 (http://www NULL.eq-3 NULL.de/), einer ELV (http://www NULL.elv NULL.de/)-Tochter, fehlt, ist ein Touch-Display zur bequemen Steuerung der gesamten Installation.

Glücklicherweise gibt es verschiedene Apps, die ein Android-Tablet in die Homematic-Installation einbinden. Dass das ganze auch optisch durchaus ansprechend sein kann, zeigt eine Installation, die ich kürzlich mit umsetzen durfte.

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Fenster-auf-Anzeige mit Homematic Zentrale

Die Homematic Zentrale hängt bei mir an prominenter Stelle im Flur, direkt neben der Wohnungstür. Schade, dass das 2-Zeilige Display immer nur “CCU Homematic” anzeigt – viel praktischer wäre in meinem Fall eine Liste der offenen Fenster, damit ich nach Verlassen der Wohnung nicht versehentlich ungebetenen Besuchern Zutritt ermögliche.

Leider wird das Display seitens der Homematic Firmware nicht für eigene Ausgaben aus Scripten zur Verfügung gestellt, es dient lediglich zur Konfiguration der Zentrale über die am Gerät vorhandenen Knöpfe. Glücklicherweise hat aber ein findiger Bastler einen Weg gefunden, über das Plugin LCD_msg (http://www NULL.homematic-wiki NULL.info/mw/index NULL.php/Addon:lcd_msg) eine Schnittstelle zu implementieren, über die das Display recht flexibel auch für eigene Texte genutzt werden kann – großartig!

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Konfigurationsmodus bei Homematic-Sendern aktivieren

Das Homematic-System (http://www NULL.homematic NULL.com/) von ELV (http://www NULL.elv NULL.de/)/eQ-3 (http://www NULL.eq-3 NULL.com/) ist eines der gängigsten Systeme, wenn es um Hausautomationssysteme in Privathaushalten geht: Durch die bidirektionale Kommunikation zwischen Sensoren und Aktoren (klassisch: Sendern und Empfängern) können Aktoren Ihren Status an den Sensor zurückmelden, Kommunikationsfehler können damit zuverlässig festgestellt werden.

Einige Sensoren sind jedoch batteriebetrieben und daher nicht dauerhaft auf Empfang. Nervig wird’s dann bei jeder Änderung der Konfiguration, z.B. wenn ein neuer Aktor angelernt werden soll: Der Wandtaster muss geöffnet und die Funk-Tasterschnittstelle aus der Wand ausgebaut werden, nur damit man einmal auf den innen liegenden Konfigurationstaster drücken (http://www NULL.homematic-inside NULL.de/tecbase/homematic/generell/item/konfigurationsdaten-uebertragen) kann – durchdacht wirkt das nicht gerade. Auch ELV/eQ-3 scheint hier die späte Einsicht erreicht zu haben: Bei neueren Komponenten kann man sich mit einem Dummy-Programm auf der Zentrale (http://homematic-forum NULL.de/forum/viewtopic NULL.php?f=27&t=2991)den Druck auf den Anlern-Taster sparen. Bei den älteren Komponenten funktioniert dieser Trick aber leider noch nicht.

Mit ein wenig Bastelarbeit kann man sich das Leben aber auch hier erleichtern: Warum nicht einfach einen kleinen Magnetschalter (auch: Reed-Schalter oder Reed-Kontakt (http://de NULL.wikipedia NULL.org/wiki/Reedschalter)) in den Sensor einbauen und bei anstehenden Konfigurationsänderungen nur einmal mit einem Magneten über den (eingebauten) Sensor streichen?

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